HPW investiert in eine neue Abwasseraufbereitungsanlage zur Sicherung der ganzjährigen Produktion in Adeiso

Wasserverfügbarkeit ist bei HPW keine Selbstverständlichkeit. Sie ist etwas, das wir aktiv steuern.

An unserem Produktionsstandort in Adeiso, Ghana, stellte der begrenzte Wasserzugang während Trockenperioden ein Risiko für unsere Produktion dar, das wir nicht akzeptieren wollten. Die bestehende Anlage hatte ihren Zweck erfüllt, aber steigende Produktionsvolumen und die Perspektive künftiger Expansion machten deutlich, dass eine grössere Lösung notwendig war. Wir haben intern entschieden, in eine neue Abwasseraufbereitungsanlage zu investieren.

 

Eine Investition aus operativer Verantwortung

Keine externe Stelle hat diese Investition verlangt. Kein Zertifizierungsprozess hat sie ausgelöst. Die Entscheidung kam von innen, nachdem wir ein Risiko identifiziert hatten, das die Produktionskontinuität für unsere Kunden hätte gefährden können. Von der ersten Machbarkeitsstudie bis zur fertiggestellten Anlage dauerte der Prozess zwei bis drei Jahre. Dieser Zeitrahmen spiegelt den Ernst wider, mit dem wir die Sache angegangen sind: Ziel war eine Lösung, die wirklich funktioniert, und nicht nur eine Mindestanforderung erfüllt.

Was die Anlage leistet

Die neue Anlage ist ausgelegt, um 400 Kubikmeter Abwasser pro Tag zu behandeln. Rund 40 Prozent unseres täglichen Wasserverbrauchs können nun zurückgewonnen und wiederverwendet werden. Dies fliesst direkt in unseren Trinkwasseraufbereitungsprozess ein und gewährleistet eine konstante Versorgung mit sauberem Wasser für die Produktion, unabhängig von der Jahreszeit.

Anlagen dieser Art sind in unserer Branche selten. Abwasseraufbereitungsanlagen in dieser Grössenordnung werden typischerweise mit Unternehmen assoziiert, deren alleiniger Fokus auf Wassermanagement liegt. Wir haben eine gebaut, weil Wasserknappheit an unserem Standort diesen Schritt notwendig gemacht hat, nicht optional.

Was das für die Umwelt bedeutet

Die ökologische Wirkung ist positiv und messbar. Behandeltes Abwasser wird nun in das lokale Ökosystem zurückgeführt. Das kann die Wasseraufbereitungskosten für andere in der Region senken, die diese Ressource zur Trinkwassergewinnung oder Bewässerung nutzen.

Gebaut für Wachstum

Die Anlage wurde nicht nur für den aktuellen Bedarf, sondern für künftiges Wachstum ausgelegt. Mit steigenden Produktionsvolumen wächst auch die Wasserrecyclingkapazität.

 

Für Kunden, die ihre Lieferkettenverantwortung über ESG-Berichte oder Lieferantenaudits dokumentieren müssen, liefert diese Investition eine konkrete und nachprüfbare Antwort: HPW steuert Umweltrisiken direkt an der Quelle, nicht nur auf dem Papier.

 

Bei HPW sind wir nicht nur dem Ziel verpflichtet, gleichbleibend hochwertige Produkte zu liefern, sondern auch dem Aufbau der operativen Grundlage, die diese Kontinuität erst möglich macht. Diese Anlage ist ein Teil davon.